Wenn family eine Reise tut……

 

 

 

… dann ist bei uns immer auch meine duftende Hausapotheke dabei. Gott sei Dank wird sie selten gebraucht, aber diesmal hat es sich dann doch ausgezahlt.

2 Bienenstiche, ein paar Aufschürfungen, eine Mini-Zerrung und ein leicht beleidigtes Auge wurden mit ätherischen Ölen und Hydrolaten erfolgreich in der Selbstheilung unterstützt.

Beim ersten Bienenstich haben wir auch gleich noch die heilende Wirkung des Spitzwegerichs genützt und daraus zusätzlich ein „Wundpflaster“ gebastelt (siehe Foto).

Meine wichtigsten Helferlein:

Notfallöl:
zu je gleichen Teilen ätherisches Öl von Lavendel, Cistrose und Immortelle
sehr gut zum Desinfizieren von leichten Schürfwunden und schmerzstillend bei Bienenstichen. Auch bei Prellungen eine sehr wirkungsvolle Mischung!
So konnten wir die Schwellung der Bienenstiche fast zur Gänze vermeiden und auch der brennende Schmerz ließ recht bald wieder nach

Erste-Hilfe-Balsam von feeling
für kleinere Aufschürfungen oder andere Hautprobleme. Auch bei Blasen sehr gut geeignet, um die Abheilung zu unterstützen

Rosenhydrolat
mein Liebling :-). Bei Hitze super zum Erfrischen, bei beginnendem Halsweh in den Rachen sprühen, bei Augenentzündungen in Rosenhydrolat getränkte Wattepads auflegen, etc.
Und auch einfach nur zur Beruhigung oder als Parfumersatz, da der Duft sehr entspannend und entkrampfend wirkt

Natürlich wurde auch unser Zimmer und das Kinderzimmer sofort bei der Ankunft aromatisiert ;-). Hier habe ich meine eigene Duftmischung „Ruhestunde“ verwendet, von welchem ich wenige Tropfen auf die Bettlaken (nicht direkt am Polster – das wäre zu intensiv) gegeben habe (ich weiß ja schon, dass meine Kids das mögen – sonst einfach mal nur auf ein Taschentuch neben das Bett legen!!)

Dazu für „zwischendurch“ mein Auraspray „Erdung pur“, der für eine sehr ruhige und entspannte Atmosphäre gesorgt hat und nebenbei einen sehr angenehmen und dezenten Duft im Zimmer verströmt hat.

Und für die Fahrt habe ich vor der Reise noch den „Kid´s Reiseduft“ kreiert. Auf der einen Seite wollte ich natürlich die Konzentrationsfähigkeit des Fahrers erhöhen, aber gleichzeitig eine ausgleichende Stimmung schaffen, damit die Kids hinten nicht zu unruhig werden.
Die Krauseminze ist ein Bestandteil der Mischung, aber auch die Kamille römisch, Rosengeranie, Bergamotte und einige mehr sorgen für eine ausgewogene Mischung.

So sind die Fahrten auch recht friedlich verlaufen :-).

In diesem Sinne wünsche ich allen, die ihren Urlaub noch vor sich haben, ein entspanntes Reisen und eine erholsame Zeit!

Wenn der Abschied schwer fällt……………

…………….. die erste Eingewöhnungszeit im Kindergarten ist zwar für die meisten vorbei, aber der Abschied von Mama und Papa ist manchmal halt so schwer.

Auch bei uns in der Familie haben wir gerade so einen Fall und das Abschiednehmen in der Früh ist für Mami und Kind nicht ganz einfach. Gott sei Dank haben wir ganz tolle Kindergartenpädagoginnen und Betreuerinnen, die meine Süße mit Schmäh packen und ich mich dann ganz schnell vertschüsse.

Aber als Mutter hinterfragt man natürlich sofort: woher kommt das? Ist das nur eine Phase, oder belastet das Kind etwas? Habe ich etwas falsch gemacht, braucht mein Kind mehr Zuwendung, etc…………….

Manchmal findet man Ursachen, nimmt sich vielleicht selber an der Nase und schaut, wieviel bin ich (körperlich UND geistig ;-)) wirklich für mein Kind da und manchmal muss man einfach auch akzeptieren, dass man den Grund nicht wirklich erkennen kann und es Entwicklungsphasen der Kinder gibt, wo Ängste und Sorgen einfach stärker hervortreten.

Zusätzlich zur eigenen Innenschau versuche ich natürlich auch Rituale zu finden, um den Übergang in den Kindergarten zu erleichtern. Denn ich weiß, dass alles in Ordnung ist, sobald ich weg bin. Es geht rein um diesen Übergang – dieses Loslassen von Mami in dem Vertrauen, dass ich ja wiederkomme.

Mittlerweile weiß ich aus eigener Erfahrung, dass Rituale im Leben von Kindern eine ganz große Bedeutung haben. Sie geben ihnen Kraft und Sicherheit. Also war ich wieder auf der Suche nach einem möglichen Ritual, das den Abschied möglichst verkürzt, ohne das Kind einfach nur so abzugeben und schnell zu verschwinden.

Zu Beginn habe ich immer ein Mini-Utensil von mir mitgegeben – das war sogar mal mein alter Einkaufszettel. Wie mir dann mal meine Taschentücher, Mini-Zetterl, etc. ausgegangen sind, haben wir aus der Not ein Ritual gefunden, dass nun täglich sehr gerne angenommen wird:

Auf einen Handrücken male ich ein kleines Zeichen, das sich die Kinder selber aussuchen dürfen. Das mache ich mit Kugelschreiber. Dann nehme ich meinen Aroma-Stick mit Neroli (wirkt sehr beruhigend, ausgleichend, tröstend) und fahre 1-2x über das Zeichen.

Das nehmen meine Kinder wirklich sehr gut an und der Abschied funktioniert tendentiell deutlich leichter!

Bei größeren Abschieden (wenn Mami abends mal weg muss), dann nehmen wir zusätzlich ein Kuscheltier zur Hilfe. Das halte ich ganz eng an mein Herz und „tanke“ das Kuscheltier voll mit „Mama-Herzens-Energie“. Dann gibt es noch1-2 Tropfen vom Lieblingsöl auf das Tierchen und so hat meine Süße ganz viel Mama bei sich :-).

Ich hoffe, dass ich euch damit ein paar Ideen geben konnte, wie ihr eventuelle Übergangsschwierigkeiten erleichtern könnt!

Stunde des Herzens………….. mit Düften Menschen in Not helfen!

Speziell für die Hilfsorganisation „Stunde des Herzens“ hat feeling einen eigenen Duft kreiert!

Mit diesem Set können Sie Menschen in Not unterstützen! Beim Erwerb eines Sets spenden Sie automatisch € 5,– an die Kinderhilfsorganisation „Stunde des Herzens“! Der ehrenamtliche Verein hilft Kindern und Familien in Not zum Beispiel durch Erfüllung von Herzenswünschen und Therapien.
Nähere Infos dazu erfahren Sie auf www.herz.or.at.

Art.Nr. 19785 – Duftset Stunde des Herzens / Set – statt um € 21,80
um € 18,80 inkl. MwSt.

Das Set wird in einem roten Geschenks-Organzasäckchen geliefert!

Der Herzensduft beinhaltet fruchtige ätherische Öle, die Sonnenschein und Heiterkeit ins Leben bringen! Weiters sorgen ausgleichende und harmonische Düfte, sowie erdige Noten für Wohlbefinden und Geborgenheit.

Ich habe mich gleich in den Duft verliebt :-)! Vielleicht geht es Euch ja genauso und ihr könnt so zusätzlich Mitmenschen unterstützen!

Selbst angesetztes Thymian-Ingwer-Öl

Der Versuch ist gelungen und seit Kurzem kann ich mit vollem Erfolg mit meinem selbst angesetztenThymian-Ingwer-Öl arbeiten!!!

Dazu habe ich frischen Thymian aus dem Garten (lieben Dank an Sepp :-)!) und Ingwerscheiben in ein Marmeladegefäß getan und mit Olivenöl aufgefüllt. Dann habe ich es für gute 2 Wochen an einen hellen, aber nicht zu sonnigen Ort aufgestellt und auch regelmäßig sanft geschüttelt.

Jetzt dient es mir als Basisöl für meine Erkältungsöle- und balsame. Meine Mischung „G`sund & Stark“ wird bereits sehr ausgiebig bei meiner Jüngsten angewandt, weil diese zur Zeit leider etwas Probleme mit ihrem Husten hat. Sie spricht sehr gut auf das Öl an und innerhalb kürzester Zeit lockert sich der Husten und ihr Allgemeinbefinden steigert sich deutlich.

Mein Körperöl „G`sund & Stark“ ist so erstellt, dass es sowohl für Kinder, als auch für Asthmatiker geeignet ist. Als Basisöle habe ich mein Thymian-Ingwer-Öl, Schwarzkümmelöl und Sesamöl verwendet.

In meiner ätherischen Ölmischung finden sich beruhigende, entkrampfende, antivirale, stärkende und sanft auswurffördernde Öle wieder (Petitgrain, Majoran, Thymian ct. linalool, Benzoe, etc.).

Als Ayurveda-Praktikerin freut mich ja besonders, dass ich bei der Fa. feeling auch „Ashwaganda“ als ätherisches Öl bekomme! Dieses wirkt verjüngend, stärkend, immunsteigernd, uvm. Dieses ätherische Öl ist auch ein wichtiger Bestandteil meiner Mischung.

So ist nun ein richtiges Power-Erkältungs-Öl entstanden, welches seine Kraft aber dennoch sanft verbreitet!!

P.S.: Bitte vergesst aber nie, dass ätherische Öle den Besuch beim Arzt NICHT ersetzen dürfen! Auch wir werden uns nicht lange Zeit lassen und den Husten ärztlich kontrollieren!! Aber ätherische Öle sind eine wunderbare Unterstützung für den Körper zur Stärkung der Selbstheilungskräfte!

 

 

 

Dufte Schnuller-Entwöhnung

Nach längerem Hin und Her war es nun vor wenigen Tagen soweit und die Schnullerfee hat die gesammelten (Schnuller-)Werke unserer Jüngsten abgeholt.

Die Trauer war sehr groß, denn auch wenn der Schnuller meist nur noch nächtens gebraucht wurde, so war er doch ein SEHR wichtiger Tröster im Leben von Jasmin. Ein Ende war jedoch notwendig, um eine falsche Zahnstellung nicht weiter unnötig zu strapazieren…….

Eine Woche lang haben wir sie mental darauf vorbereitet, am Wochenende war es dann soweit.

Um die Trauer etwas zu schmälern, war mein erster Griff natürlich gleich zu meinen ätherischen Ölen. Ich bin ehrlich: ich war nicht sicher, ob die duftende Alternative funktionieren würde, denn so leicht lassen sich meine Kids nicht „austricksen“.

Und dann die schöne Überraschung!
Am Abend hat Jasmin wieder heftig nach ihrem Schnuller verlangt. Da habe ich ihr als Ersatz einen Duft-Schutz-Engel mit einem schönen Duft angeboten. Sie hat dies sofort angenommen!!

Seither ist daraus ein kleines Ritual geworden. Am Abend wird – bei Bedarf – das Schutzengerl (Duftstein) mit einem ätherischen Öl beträufelt, Jasmin schnuppert einmal intensiv daran, dann wird nochmals ganz kurz gekuschelt und so folgt kein weiteres Weinen mehr!

Ich weiß ja um die Wirkung ätherischer Öle – ich wende sie selbst ständig im Alltag an. Aber solche Erlebnisse freuen mich dann immer sehr! Hier habe ich mit einfachsten und natürlichen Mitteln einem Kind die große Trauer nehmen und ihr so viel Friede schenken können, so dass sie ohne weitere Probleme einschlafen kann!

Welche Öle sind hier theoretisch geeignet:
Mandarine rot, Melisse, Neroli, Vanille, Rose, Petitgrain (alles Öle, die entspannend, beruhigend, entkrampfend wirken)

Wir haben die letzten Tage mit Cajeput getröstet, weil Jasmin kurz nach der „Entwöhnung“ eine starke Erkältung eingefangen hat. Aber auch diesen Duft hat sie sofort als Trost angenommen!

 

 

Schlaf Kindlein schlaf………….. is jetzt endlich a Rua??!!

Also als Mutter ist man ja im Dauereinsatz – speziell wenn die neuen Erdenbürger noch recht klein sind. Aber eine der größten Belastungen für jede Mutter ist sicherlich der enorme Schlafentzug der ersten Lebensmonate (-jahre??).

Und hier spaltet sich die Welt in 2 Gruppen:

– die „Schläfer“-Gruppe: Mütter dieser Kategorie schwärmen von Geburt an, wie toll ihre Kinder schon durchschlafen. Kaum, dass sie 1x pro Nacht aus dem Schlaf gerissen werden, weil das Kinder etwas trinken möchte oder gar einfach nur Aufmerksamkeit verlangt. Diese Kinder gehen in fortgeschrittenem Baby-Kleinkind-Alter pünktlich schlafen und kommen erst morgens früh ins elterliche Bett

ja und dann gibt es noch Gruppe 2:

– wie nennen wir sie denn? Wir wollen es doch positiv formulieren – oder???? Nennen wir sie die nächtlichen „Kuschler“ – „Mami-Lieblinge“……. wie auch immer :-)))!
Hier heißt es für viele Monate mindestens alle 3 Stunden Tagwache, um zu Stillen oder zu Beruhigen.
Auch wenn aus dem Säugling ein Kleinkind geworden ist, ist von Durchschlafen noch lange nicht die Rede

Die Diskussion, ob Kinder im elterlichen Bett schlafen, oder nicht, ist hier mal nachrangig.

Also ich persönlich habe seit fast 12 Jahren eine nächtliche „Durststrecke“. Alle drei meiner Kinder sind des Nächtens so anhänglich, dass ich schon froh war, wenn ich mal vom 2-Stunden-Still-Rhythmus weg war :-)!

Heute, wo die Jüngste fast 3 Jahre alt ist, scheint „Land in Sicht“ zu sein. Die Nächte werden tendentiell ruhiger und es gibt tatsächlich Nächte, die mir alleine gehören!!! Bloß – verlassen kann ich mich darauf nicht……………

Bücher über das Thema Einschlafen gibt es unzählige. Irgendwann habe ich sie alle ins Regal zurückgestellt und versucht, auf meine Intuition zu hören und auch auf MEINE Bedürfnisse (bin mir manchmal sehr „grausam“ vorgekommmen, wenn ich doch mal konsequenter und härter durchgegriffen habe). In all den Jahren habe ich ganz viel ausprobiert, mal mit mehr oder weniger Erfolg.

Auch in meinen Aromaberatungen mit Kindern ist das Schlafen (Ein-, Durch-, Kurz-, Lang-Schlafen) DAS Hauptthema.

Leider kann ich auch mit ätherischen Ölen keinen „Schlafzauber“ herstellen. Die Erfahrung, die ich jedoch gemacht habe, ist, dass man gerade bei Kindern ganz toll mit Ritualen arbeiten kann! Wenn diese dann noch mit ätherischen Ölen kombiniert werden, dann habe ich schon recht gute Erfolge erzielt (auch bei mir daheim!!).

Ich glaube, das wichtigste ist, zu akzeptieren, dass viele Kinder sich schlicht und einfach nicht an die „Lehrbücher“ halten. Und je mehr wir uns dagegen auflehnen, desto schlimmer wird es.

Oft betreue ich in meinen Beratungsgesprächen sogar vorrangig die Mutter und gar nicht das Kind, wenn es um solche „Schlafstörungen“ geht. Das Kind fühlt sich ja nicht gestört -. es will ja nur die Nähe der Mutter spüren.

Aber wir Mütter laufen schon am Zahnfleisch daher, fühlen uns „besetzt“ und extrem unfrei. Von der total zermürbenden Müdigkeit gar nicht zu sprechen………………

Mit meinen Kindern arbeite ich nun schon seit längerem mit „Duft-Ritualen“, wenn der Abend wieder mal chaotisch verläuft und von Einschlafen keine Rede ist.

Im Ayurveda wird gerade für Kinder ein geregelter Tagesablauf empfohlen mit ausreichend Erholungsphasen, körperlicher Betätigung, etc. Also alles Dinge, die uns eigentlich eh allen klar sind. Speziell für den Abend sollten alle anregenden Ereignisse vermieden werden.

Also ich bin weit davon entfernt, eine „perfekte“ Mutter zu sein. Darum lese ich mir in so „Krisenzeiten“ mein Buch „Ayurveda für Kinder“ sehr gerne wieder durch, weil es mir ein bisserl hilft, selbst mehr Strukturen für meine Kinder rein zu bringen :-).

Aus der Fülle an Vorschlägen und Tipps habe ich in der Praxis folgendes mit Erfolg bei meinen Kindern eingesetzt:

– ruhiges Abendritual mit Gute-Nacht-Geschichte

– danach gemeinsames Zubett-Gehen (ich bleibe aber dann nicht sitzen, sondern nach ausgiebigem Kuscheln gehe ich aus dem Zimmer)

wenn es die Zeit zulässt, eine kurze Fußmassage für jeden (Öle abgestimmt nach Bedarf). Kostet kaum Zeit und hat einen SUPER Effekt!! Dazu sollte man als Mami aber nicht zu sehr gestresst sein! Meiner Meinung liegt hier der Erfolg darin, dass ich mich in diesem Moment total auf mein Kind konzentriere und es zusätzlich mit wunderbaren, zarten Berührungen verwöhne. Und wer würde das nicht genießen……………..? Die enthaltenen ätherischen Öle wirken zusätzlich auf sanfte Art beruhigend.

– gemeinsames Zerstäuben eines „Gute-Nacht-Kindersprays“ (das kann auch einfach nur ein Rosenhydrolat sein :-)!). Das ist DER Renner bei den Kids :-)!

(Meine Vorschläge sind natürlich nicht für alle Altersgruppen gleich gut geeignet. Aber für jedes Alter gibt es Möglichkeiten, die es wert sind, einmal auszuprobieren!)

Je wilder die Kinder untertags waren, desto mehr achte ich darauf, dass das Zubettgehen in Ruhe und ohne Hektik passiert.

Folgende ätherischen Öle unterstützen das „Runterkommen“:

– Mandarine rot
– Orange
– Lavendel
– Melisse
– Neroli

Vorschlag für einen Raumspray, den die Kinder selber in ihrem Bett sprühen dürfen (1 Pumpstoß pro Kind ist ausreichend!):
50ml Orangenblütenhydrolat
darin folgende ätherischen Öle gut verschütteln (vor jedem Gebrauch!!):
10 Tropfen Mandarine rot (Citrus reticulata)
10 Tropfen Neroli (Citrus aurantium flos.)
1 Tropfen Benzoe (Styrax tonkinensis) oder Vanille (Vanilla plantifolia)

Selbst an „wilden“ Tagen ist deutlich zu spüren, dass meine Kinder durch dieses Ritual wesentlich ruhiger werden und so doch in absehbarer Zeit einschlafen. Bei mir teilen sich auch (noch) alle 3 Mädels ein Zimmer, also muss man schon jedes „Mundwerk extra stillegen“, bis wirklich Ruhe herrscht ;-)!

Fazit:
Liebe Mütter! Wir können das Grundwesen unserer Kinder nicht ändern! Aber wir können uns mit kleinen Tricks ein wenig helfen. UND VOR ALLEM: unseren Kindern geht es nur gut, wenn es auch UNS gut geht!

Daher mein Aufruf an EUCH: Schaut gut auf EUCH, damit ihr so gestärkt und gelassen wie möglich dieser anstrengenden Zeit begegnen könnt!

Und vielleicht hält bei euch ja auch in Zukunft der „Zauber-Schlaf-Duft“ Einzug in die Kinderzimmer :-)!

 

 

 

 

Kranke Kinder…………….

Wer Kinder hat und dann vielleicht noch gleich mehr (so wie ich), der kann schon froh sein, wenn regelmäßig alle Kinder gleichzeitig gesund sind. Gerade im Winter oder im Frühjahr (gefürchtete Zeit für Erkältungen und Virus-Infektionen) kommt es dann schon mal zu länger andauernden „Quarantänen“, wo der Fernseher zum besten Freund wird.

Bei uns war es kürzlich soweit (wobei ich mich meist nicht beschweren kann – aber hin und wieder erwischt es uns halt auch).

Die Große hat das Pfeifersche Drüsenfieber eingefangen (wenn, dann gleich was gscheites – mit was „Normalen“ gibt sich Madame nicht ab ;-)). Damit waren sämtliche Pläne über den Haufen geworfen – und zwar für beinahe 2 Wochen. Kaum war die Älteste gesund, hat es nacheinander die beiden Kleinen erwischt. Aber hier Gott sei Dank nur Eintagsfliegen………………. :-).

In solchen Zeiten duftet es bei uns immer besonders gut daheim. Auch wenn ich Infektionen nicht immer ganz vermeiden kann, so kann ich doch dafür sorgen, dass das Ansteckungsrisiko zwischen den Familienmitgliedern reduziert wird.

Also werden (wohldosiert) antiviral wirkende Düfte wie Zitrus- oder Nadelöle, sowie Eukalyptus citriodora (Achtung!! – der Eukalyptus hat viele Chemotypen mit unterschiedlichem Wirkungsspektrum) in die Duftlampe gegeben und die Räume gut gereinigt! Auch Melisse ist sehr gut geeignet! (Je nach Alter der Kinder gibt es Öle, die kontraindiziert sind – bitte hier gerade bei kleinen Kindern vorher gut informieren!)

Dosierung – Duftlampe: richtet sich nach der Raumgröße. In „üblichen“ Kinderzimmern reichen 3-4 Tropfen aus! In größeren Räumen darf es bei Bedarf etwas mehr sein!
WICHTIG!: Keine Dauerbeduftung! Immer nur für ca. 20 Minuten beduften, dann wieder Pause machen! Eine Dauerbeduftung kann zu unerwünschten Nebenwirkungen führen, wie z.B. Kopfweh und es erhöht nicht den Nutzen!

Beachten sollte man jedoch – kann ich aus eigener Erfahrung sagen – dass gerade anregende Öle wie z.B. der Eukalyptus am Abend nicht mehr benutzt werden sollte (da besser auf die Melisse umsteigen), da es sonst passieren kann, dass die Kids ausser Rand und Band sind………………….. :-)!

Da werden plötzlich aus den kränksten Kinder SEHR muntere Kinder :-).

Und wir haben wieder ein Ritual eingeführt, dass in der letzten Zeit leider zu kurz gekommen ist. Jedes Kind bekommt zum Schlafengehen eine entspannende Fußmassage!

Und da arbeite ich dann mit immunstärkenden ätherischen Ölen, die gleichzeitig beruhigend wirken.

Meine Mischung „Werd g`sund“ enthält Mandarine rot, Orange, Kamille blau (wegen der hohen Entzündungswerte der Großen), Melisse, Manuka (ähnliche Wirkung wie ein Breitbandantibiotikum), Vetiver und Benzoe. Und als fettes Basisöl verwende ich das Schwarzkümmelöl (ätherische Öle bitte NIE unverdünnt anwenden!).

Dosierung: auf 10ml fettes Pflanzenöl gebe ich bei Kindern 1-2 Tropfen eines ätherischen Öls oder einer Mischung. Mehr ist nicht notwendig!

Da werden die wildesten Kinder zahm und die sanfte Berührung wird mit viel Begeisterung angenommen!

Ja – und Muttern schaut natürlich als letztes auf sich und freut sich, dass sie durch die Fußmassagen bei ihr selbst über die Handreflexzonen wenigstens etwas von den Ölen profitiert hat ;-)!

Also – liebe Betroffene – haltet durch und gönnt euch die duftende Unterstützung der ätherischen Öle :-)!

 

Ätherische Öle bei Bronchitis

Zur Zeit hat uns die Grippe und ihre „Auswüchse“ fest im Griff. Wir sind leider auch nicht ganz verschont geblieben und haben nun einen Fall von Bronchitis zu Hause.

In so einem Fall bitte auf JEDEN FALL den Arzt aufsuchen und nicht nur auf eigene Faust handeln! Auch wir waren brav beim Arzt, arbeiten aber zu Hause zusätzlich noch unterstützend mit ätherischen Ölen.

Folgende ätherischen Öle sind gut bei Bronchitis einsetzbar:

Benzoe (wirkt sehr entkrampfend)
Petitgrain (ideal für Personen mit spastischen Atemwegserkrankungen!)
Rosenholz (wirkt stark antibakteriell)
Mandarine rot (wirkt psychisch und körperlich entkrampfend, antiseptisch und aufmunternd)
Zimtrinde (in geringer Dosierung auch schon für Kinder geeignet und wirkt stark antibakteriell)
Kardamom (ebenfalls antibakteriell)
Thymian ct. linalool (wirkt antiviral, antibakteriell und stärkend!) – eines DER wichtigsten Erkältungsöle!
Cajeput (tolles Erkältungsöl, auch für Kinder – bitte Vorsicht bei spastischen Atemwegserkrankungen!!)
u.v.m.

Als Basisöl für Einreibungen oder auch Brustwickel eignet sich das fette Schwarzkümmelöl! Einreibungen sind auch gut über die Fußsohlen möglich, falls jemand die Einreibung auf Brust und Rücken nicht mag! Auch hier wird das Öl optimal über die Reflexzonen im Körper aufgenommen!

ACHTUNG – bei feeling gibt es gerade eine tolle Aktion!!
2x100ml Schwarzkümmelöl kbA / Art.Nr. 19967 /
statt EUR 57,60 um NUR EUR 39,50

(gültig bis 30.4.2012)

Hier noch ein Rezeptvorschlag:

30ml Schwarzkümmelöl
1 Tr. Benzoe
2 Tr. Petitgrain
1 Tr. Rosenholz
2 Tr. Mandarine rot
(ist in dieser Dosierung auch schon für kleine Kinder geeignet!)
(Einreibung Brust/Rücken oder Fußsohlen)

falls es euch doch „böser“ erwischt hat und eine bakterielle Infektion mit im Spiel ist…..
30ml Schwarzkümmelöl
1 Tr. Zimtrinde oder Kardamom
3 Tr. Thymian ct. linalool
3 Tr. Mandarine rot
2 Tr. Rosenholz
3 Tr. Cajeput
(diese Dosierung ist schon etwas höher und für unsere Allerkleinsten eventuell zu stark!) ACHTUNG: Cajeput enthält 1,8 Cineol (Oxid) und daher bitte um Vorsicht bei spastischen Atemwegserkrankungen!
(Einreibung Brust/Rücken oder Fußsohlen)

Ergänzend kann man noch mit z.B. Weißtanne (Abies alba) den Raum beduften – so wird den Viren und Keimen der Kampf angesagt und die Tanne unterstützt weiters noch die Sauerstoffaufnahme der Lunge!

Ich wünsche allen Betroffenen GUTE BESSERUNG und gutes Durchhalten – der Frühling klopft schon an die Tür :-)!!

 

Waschungen mit Lavendel für Kinder bei Fieber

Zur Zeit höre ich wieder von vielen Müttern, dass ihre Kinder an mehr oder weniger schweren Infekten erkrankt sind. Viele davon werden von Fieber begleitet.

Ich selbst bin kein großer Freund von Medikamenten, daher krame ich zu Beginn immer die alt bewährten Hausmittelchen hervor, solange es der Zustand meiner Kinder zuläßt!

Die beliebte Waschung hat meinen Kindern kürzlich auf jeden Fall mehr Wohlbefinden gebracht.

Dazu nehmt ihr einfach eine Schüssel mit Wasser. Die Temperatur sollte ungefähr 1-2°C unter der aktuellen Körpertemperatur sein (nicht kühler!). Dann gebt 1-2 Tropfen naturreines, ätherisches Lavendelöl auf ein wenig Meersalz (als Emulgator), vermischt es mit dem Wasser. Danach einen Waschlappen ordentlich mit dieser Lösung tränken und GUT ausdrücken!!

Rasch den Oberkörper und Unterkörper mit dem Waschlappen abwaschen. Das Kind darf danach nicht nass sein! Danach das Kind nicht abtrocknen, sondern sofort wieder unter die Bettdecke, sodass es nicht frieren kann. (Falls das Kind eine Ganzkörperwaschung verweigert – einfach Arme und Unterschenkel abwaschen, bzw. das, was das Kind zuläßt!)

Ich gebe meinen Kindern dann oft noch eine Kompresse auf die Stirn. Meine Mittlere verweigert zwar grundsätzlich gerne, aber das hat sogar sie sich „gefallen“ lassen, da sie die unmittelbare Erleichterung spüren konnte :-)!

WICHTIG: Diese Waschung nur durchführen, wenn der Körper des Kindes heiß ist und das Kind nicht gerade fröstelt!

Weitere ätherische Öle, die ihr dafür verwenden könnt: Rose, Bergamotte, Pfefferminze (erst für Kinder ab 6 Jahren!!!), Eukalyptus (ebenfalls erst für große Kinder!), Zitrone………….. (mein Liebling bleibt aber das Lavendelöl……. :-))

Ich verwende auch gerne das Rosenhydrolat, das ich statt dem ätherischen Lavendelöl ins Wasser gebe! Es ist duftmäßig sehr sanft und tröstend und vor allem auch schon für unsere Allerkleinsten geeignet!